Start
 
Wir über uns
Aυτοσυστηνεται
Beiträge
Monatsgedicht

Archiv
Links
Impressum
E-Mail





Felix Leopold



Startseite

Nikos Thanos, Ioanna Giannaki, Margarita Lazaridou, Diana Siebert, Jürgen Rompf (v.l.)

Liebe Freunde und Mitglieder der ΠΟΠ
Am Sonntag, dem 22. Januar fand in den Räumen der griechischen Gemeinde Köln, unsere diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Nach dem Jahres- und Kassenbericht sowie der Entlastung der bisherigen Leitung der ΠΟΠ standen die Wahlen für einen neuen Vorstand an. Nikos Thanos, Köln wurde zum 1.Vorsitzenden und Ioanna Giannaki, Königswinter, zur 2. Vorsitzenden gewählt. Ebenfalls neu im Vorstand sind Margarita Lazaridou, Frechen als Beisitzerin und Jürgen Rompf als Geschäftsführer. Diana Siebert wurde als Kassenführerin wiedergewählt.
weiterlesen
Die bisherigen Vorstandsmitglieder Niki Eideneier (1. Vorsitzende), Sophia Georgallidi (2. Vorsitzende), Maria Bogdanou (Beisitzerin) und Theo Votsos (Geschäftsführer) hatten schon vor der Jahreshauptversammlung mitgeteilt, dass sie vor allem aus persönlichen und beruflichen Gründen nicht mehr für ein Amt zur Verfügung stehen könnten.
Die ΠΟΠ dankt Niki Eideneier für ihr außerordentliches Engagement während der vergangen 3 Jahre. Ohne sie wäre manche Veranstaltung oder Aktivität nicht möglich gewesen. Aber auch Sophia Georgallidi, Maria Bogdanou und Theo Votsos sei an dieser Stelle für ihre Arbeit gedankt. Sie wünschen ihrseits, dem neuen Vorstand viel Erfolg und eine gute Hand bei der Vermittlung der zeitgenössischen Kultur Griechenlands.

Der neue Vorstand der ΠΟΠ wird sich in den nächsten Tagen auf dieser Webseite vorstellen. Er wünscht sich für eine erfolgreiche Arbeit die Teilnahme, Hilfe und den sachkundigen Rat der ΠΟΠ-Mitglieder.

Er ist fest davon überzeugt, dass die POP auch in Zukunft einen wichtigen Platz, sowohl in der deutsch-griechischen, als auch interkulturellen Vereinslandschaft in Deutschland einnehmen wird.

Für die ΠΟΠ und den Vorstand

Jürgen Rompf


Berlinale 2012 – Griechische Beiträge
Der griechische Regisseur Spiros Stathoulopoulos nimmt mit seinem Film „Meteora“ an der Berlinale 2012 teil. Dabei handelt es sich um die Geschichte zweier Klosterbewohner der Meteora-Klöster in Thessalien, die sich in einander verlieben und sich entweder für spirituelle Hingabe oder menschliches Verlangen entscheiden müssen. Darsteller des Filmes sind Theo Alexander und Tamila Koulieva. Außerdem findet im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Berlin eine spezielle Ehrung für Theodoros Angelopoulos anlässlich seines Todes statt. Er zählte seit den 70er Jahren zu den bedeutendsten europäischen Autorenfilmern und war bei der Berlinale mehrfach zu Gast. Am 16. Februar 2012 wird als Sondervorführung sein Film „Trilogia: To livadi pou dakrisi“ (Trilogie: Die Erde weint) gezeigt.

Pressemitteilung AK-Distomo, 3. Februar 2012
Fehlentscheidung aus Den Haag:
Ein Urteil gegen die NS-Opfer
Heute, am Freitag, den 3.2.2012, verkündete der Internationale Gerichtshof in Den Haag seine Entscheidung im Fall Deutschland ./. Italien. Er gab der Klage Deutschlands statt, mit der die Bundesrepublik Immunität gegenüber Klagen von NS-Opfern in Italien beansprucht. Deutschland klagte vor dem IGH, weil italienische Gerichte vielfach zu Gunsten der Opfer entschieden und eine Klagemöglichkeit in Italien anerkannt haben. Mit diesem Urteil ist nun der Klageweg für NS-Opfer in Italien versperrt.
weiterlesen
Dieses Urteil bedeutet eine Kapitulation des Rechts vor der Macht. Das Ergebnis ist eine faktische Beseitigung des Individualrechtsschutzes für die Opfer von Kriegs- und Menschheitsverbrechen, der in den letzten Jahren eine Stärkung erfahren hatte. Selbst schwerste Staatsverbrechen sollen keine Ausnahme mehr vom Prinzip der Staatenimmunität erlauben.
Für die Überlebenden des Massakers in Distomo und die ehemaligen italienischen Militärinternierten ist dies ein sehr trauriger Tag, weil die Ideologie des Stärkeren und die Norm der Mächtigen über die Anerkennung des Unrechts gegenüber den einzelnen Machtlosen obsiegt hat. Die NS-Verbrechen und das Leid der Menschen spielten für den Ausgang des Prozesses keine Rolle. Der Internationale Gerichtshof hat sich der Macht Deutschlands und der Staatsräson gebeugt und die Grundlagen der Nürn-berger Prozesse faktisch beseitigt.
Eine leise Kritik des Gerichts an der Praxis Deutschlands, ganze Opfergruppen wie die ehemaligen italienischen Militärinternierten von finanziellen Leistungen der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“ auszuschließen, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Gericht deren Rechtsansprüche faktisch beseitigt hat. Ohne eine gerichtliche Durchsetzbarkeit ihrer individuellen Ansprüche sind die Opfer darauf angewiesen, um Wohltaten zu betteln.
In Berlin dürften heute die Sektkorken knallen. Für die Sache des Menschenrechts hingegen ist es ein schwarzer Tag. Deutschland als Rechtsnachfolgestaat des Deutschen Reichs hat vorerst nicht mehr zu befürchten, für die Verbrechen Nazi-Deutschlands Verantwortung übernehmen zu müssen und die Opfer zu entschädigen.
Wir werden nicht aufhören, die demütigende Haltung Deutschlands gegenüber den Opfern der NS-Verbrechen zu kritisieren und weiterhin fordern, dass alle NS-Opfern entschädigt werden.
AK-Distomo
Hamburg, den 3.2.2012
Kontakt: Rechtsanwalt Martin Klingner – Tel. 040/4396001 oder 4396002 oder 0162/1698656
Weitere Informationen zum Prozess in Den Haag und zu den Entschä-digungsforderungen: http://www.nadir.org/nadir/initiativ/ak-distomo/

Literaturpreise für 2011
Am 23. Januar 2012 gab das Kulturministerium die Literaturpreise für 2011 bekannt. Laut dem Entschluss der zuständigen Staatlichen Kommission wird der Große Literaturpreis dem Dichter Dinos Christianopoulos für sein Gesamtwerk verliehen. Der 81jährige Christianopoulos weigerte sich, den Preis anzunehmen. Der Große Romanpreis wurde an Thomas Korovinis für seinen Roman „Die Runde des Todes” vergeben. Jorgos Theocharis bekam den diesjährigen Preis in der Kategorie „Zeitzeugen“ für sein Buch „Distomo - 10. Juni 1944 zum Holocaust“.
Jorgos Markopoulos, Christos Oikonomou, Georgia Gotsi, Venetia Apostolidou, Michalis Yiannaris und Thodoris Rakopoulos wurden ebenfalls ausgezeichnet.

Pressemitteilung der DGG-Gütersloh
Griechenland im Zentrum der Flüchtlingsströme, Unmenschliche Verhältnisse am Rande Europas


Wir möchten die Kommunikation und den Kontakt mit uneren Freunden und Mitgliedern verbessern:
Die ΠΟΠ ist mit einer offenen Gruppe auf Facebook.
Melden Sie sich einfach an!

Am Donnerstag, den 15. März ist Stammtisch der ΠΟΠ
Restaurant Diogenis
Wir treffen uns wie immer jeden dritten Donnerstag im Monat ab 19.00 Uhr
im Restaurant Diogenis Sudermanplatz 7 in Köln
(nähe Ebertplatz, Hansaring)