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14. April 2011
bis
31. Januar 2012
Kampf um Troja
200 Jahre
Ägineten
in München



 
 
 
Veranstaltungskalender - Ausstellungen


Freitag, 20. Januar 2012, 19:00 Uhr, Berlin
Ausstellungseröffnung
„Metamorphosen“
PANTELIS SABALIOTIS
(1955-2011)

Begrüßung: Sabine Weißler, Bezirksstadträtin
Grußwort: S.E. Botschafter von Griechenland Dimitris Rallis
Kounellis
Gedenkausstellung unter der Schirmherrschaft der Griechischen Botschaft für den im Oktober 2011 unerwartet verstorbenen, langjährigen Kurator der Galerie Wedding. "Das Bezirksamt Mitte nimmt damit Abschied von einem außergewöhnlichen Menschen und herausragenden Künstler. Pantelis Sabaliotis war nicht nur Maler, sondern vor allem auch im Bereich Objektkunst und Rauminstallationen tätig.Über längere Zeiträume lebte er in Schweden, Frankreich, Spanien und Berlin. Picasso, El Greco, Dali, Philosophie und die Welt der Mythologie öffneten ihm neue Horizonte. Vom Realismus bis zum Surrealismus über blaue, schwarzweiße und rote Perioden sowie abstrakte Malerei beschäftigte er sich in den letzten Jahren vorwiegend mit natürlichen Materialien wie Salz, Wachs und Gold, die er in Stelen oder großformatigen Wandobjekten eindrucksvoll umsetzte. Vor allem Gold spielte eine große Rolle, jenes vollkommene nichtrostende Metall, Abglanz seelischen Reichtums".
Ort: Galerie Wedding – Kunst & Interkultur Altes Rathaus Wedding, Müllerstraße 146/147 - 13353 Berlin (U-Bhf Leopoldplatz)
Austellungsdauer: 21.01.2012 – 10.03.2012
Info: www.galeriewedding.de

Montag, 23. Januar 2012, 17:00 Uhr, Berlin
Aussellung
ALPHABET
Heimatkunde – Heimatwunde
Ausstellung von Jannis Psychopedis
Ausstellungsdauer: bis Donnerstag, 23. Februar 2012
Öffnungszeiten: jeweils Mo–Fr 8 bis 20 Uhr,
Ort: Heinrich-Böll-Stiftung Schumannstraße 8 10117 Berlin
Internet:www.boell.de


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ALPHABET
Heimatkunde – Heimatwunde
Ausstellung von Jannis Psychopedis
Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von älteren und neueren Werken mit Kommentaren und kritischen Bezügen zu Geschichte, Gesellschaft, Kultur, Ideologie und Mythen Griechenlands.
Neben dem großen Wandbild «Nostos» (2008) gehört zur Ausstellung auch die Bilderserie «Alphabet – 24 Bücher/24 Buchstaben» (1994) aus dem Zyklus «Der Brief, der nie ankam». Aufgeschlagene Bücher bringen die Verletzungen und traumatischen Erfahrungen zum Ausdruck, die bis heute die griechische Gesellschaft zerreißen und die Beziehung zur klassischen antiken Kultur zur Last werden lassen. Frei assoziierend und kommentierend setzen sich die Werke mit dem historischen Gedächtnis auseinander. In einem fortlaufenden
Dialog zwischen Mythos, Geschichte und Gegenwart hinterfragen sie die Selbstbilder einer Gesellschaft in der Krise.
Kunst soll nach Jannis Psychopedis einen neuen, sichtbareren Platz im öffentlichen städtischen Raum einnehmen. Frei von Selbstgefälligkeit soll sie mit ästhetischem Anstand als öffentliches Gut nutzbar sein für Verständigung, Gemeinsinn und Aktion und an die Sorgen und Kämpfe der Menschen an-knüpfen.
Jannis Psychopedis ist einer der bedeutendsten Gegenwartskünstler Griechenlands. Geboren 1945 in Athen, besuchte er die Deutsche Schule Athen. Von 1963 bis 1968 studierte er an der Hochschule für Bildende Künste in Athen. Von 1971 bis 1976 absolvierte er ein Postgraduiertenstudium als Stipendiat des DAAD an der Akademie für Bildende Künste in München. Von 1977 bis 1978 war er Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD.
Jannis Psychopedis war Mitgründer mehrere Künstlergruppen: «Alpha» (1965), «Junge griechische Realisten» (1971-1973), die Künstlergalerie KET in Athen (1974-1976), und er war Mitglied der Münchener Künstlergruppe 10/9 (1975). Von 1977 bis 1986 lebte und arbeitete er in West-Berlin und von 1987 bis 1992 in Brüssel. Seit 1994 ist er Professor an der Hochschule für Bildende
Künste in Athen. Sein Werk wurde in zahlreichen Einzel- und Gruppen--ausstellungen in mehreren Ländern in Galerien, Kunsthallen und

6. November 2011 bis Sonntag, 5. Februar 2012, Mainz
Ausstellung
Wege nach Byzanz
Ort: Landesmuseum Mainz, Große Bleiche 49 - 51, 55116 Mainz
E-Mail: landesmuseum-mainz@gdke.rlp.de
Internet: www.landesmuseum-mainz.de

Der Titel der Ausstellung ist sowohl wörtlich als auch im übertragenen Sinn zu verstehen: Zum einen geht es um die verschiedenen Wege, auf denen man sich v.a. vom europäischen Westen kommend der byzantinischen Kultur angenähert hat, z.B. Pilgerwege, Handelswege oder Kreuzzüge. Zum anderen sind die Wege auch metaphorisch gemeint: Wie und warum haben sich frühere Gelehrten Byzanz genähert? Wie konnte es im 16. Jahrhundert zu einer Geringschätzung alles „Byzantinischen“ kommen? Dabei geht es auch um die wissenschaftlichen Zugänge von den ersten Sammlern byzantinischer Altertümer bis zu den heutigen Forschern. Die „Wege der Forschung“ führen letztlich zu einem neuen Geschichtbild, das der breiten Öffentlichkeit vermittelt werden soll.

17. Dezemeber 2011 bis 22. April 2012, Karlsruhe
Kykladen
Lebenswelten einer frühgriechischen Kultur

Ort:
Badisches Landesmuseum, Schlossbezirk 10, Karlsruhe
E-Mail: info@landesmuseum.de
Internet: www.landesmuseum.de



Freitag, 13. Januar – 26.August 2012, Köln
Ausstellung
Die Rückkehr der Götter

Ort: Römisch-Germanisches Museum, Roncalliplatz 4, 50667 Köln
Info: Telefon 0221-221/2 44 38 und 221/2 45 90
Internet:www.museenkoeln.de


Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Antikensammlung, Staatliche Museen zu Berlin In mehr als dreihundert Jahren haben die Brandenburgisch-Preußischen Kurfürsten und Könige in Berlin griechische und römische Kunstwerke gesammelt und in den großartigen Museen ‚Preußischer Kulturbesitz’ – Pergamonmuseum und Antikensammlung – vereint. Nach der Überwindung der langen Teilung in Ost und West wurden und werden die Bestände der Berliner Museen neu geordnet, die Kunstwerke restauriert und erforscht. Mit der Ausstellung ist aus diesen Berliner Sammlungen ein griechischer Götterolymp mit aufregenden Marmorstatuen, seltenen Reliefs und bildreichen Luxusgefäßen zu Gast in Köln – ein Querschnitt europäischer Kunst von frühgriechischer Zeit bis in die römische Kaiserzeit.